20 Jahre Musik auf dem Cronenberg mit Piazzolla, Tango Argentino,  Stravinsky, Haydn & Grieg-Streichquartetten, Jazznight, LatinPopJazz-Frühschoppen & Bilder-Ausstellung. Mitten im Sommer, mitten im Wald.

Konzept & Leitung: Werner Dickel, Kerstin Göbel

 

Ticketpreise: Freitag 15 € / Samstag 15 € / Sonntag 10 € / Festivalticket 30 €

Freitag 21.6.2019  19:30 Uhr

Astor Piazzolla
Christopher Huber, Violine
Christopher Esch, Gitarre

 

Christopher Huber (Violine) und Christopher Esch (Gitarre) konzertieren in den verschiedensten Formationen seit über zehn Jahren miteinander. Nach der Gründung des stilprägenden Weltmusik-Ensembles „Royal Street Orchestra“ im Jahr 2009, geht eine intensive und nahezu ausnahmslose Beschäftigung mit Weltmusik einher. Das an diesem Abend unter anderem zu hörende viersätzige Meisterwerk Astor Piazzollas "Historie du Tango“ ist seit dem ersten musikalischen Aufeinandertreffen ein wichtiger  Repertoire-Bestandteil dieses Duos. Lassen Sie sich von der Geschichte des Tangos verzaubern...

Freitag 21.6.2019  21 Uhr

Tango Argentino Limón Garcia & Ensemble

(Buenos Aires, Argentinien)

 

Limón Garcia ist einer der großen Künstler der aktuellen Szene des argentinischen Tangos in Argentinien und international. So ist er unter anderem in der Carnegie Hall of New York (2016) und beim renommierten Weltmusikfestival Roskilde (2017) und in vielen weiteren renommierten Theatern und Festivals auf der ganzen Welt  aufgetreten.

Er hat seinen ganz eigenen Ton, die Texte der traditionell bekannten Tangos aber auch seine eigenen Kompositionen und die seiner zeitgenössischen Kollegen zu interpretieren. Garcias frühes musikalisches Schaffen bezog sich auf den Tango und die argentinische Folklore und war von der Bewunderung für seinen Onkel, Juan Muciaccia, geprägt, der der Nachfolger des Großmeisters Osvaldo Pugliese war. In späteren Phasen hat er sich der argentinischen Rockszene zugewendet und mit verschiedenen Bands gespielt. Ende 2017 präsentierte er sein Soloalbum LIMON GARCIA… eine Reise durch die Farben und Klänge von Tango und argentinischer Folklore, die er gemeinsam mit den Musikern aufgenommen hat, die in den letzten 10 Jahren mit ihm gespielt haben.

Er ist musikalischer Leiter der Orchester RASCASUELOS und RASCACIELOS, das eigene Kompositionen und "Clasicos" des Tangos spielt, außerdem ist er Sänger des Quintetts "LA ORSAY" und spielt mit verschiedenen TRIO-Formationen. Darüber hinaus arbeitet er aktuell an einem Bühnen-Projekt mit verschiedenen Tänzern zusammen, das international aufgeführt werden soll.

"... Garcia developed an iconoclastic, raw and viceral vocal work, far removed from the gender tics."
TangoCity.com

 


Samstag 22.6.2019  19 Uhr

Igor Stravinsky, Die Geschichte vom Soldaten

 

Bernd Kuschmann, Sprecher (Bild)
Liviu Neagu-Gruber, Violine
Andrew Lee, Bass
Gerald Hacke, Klarinette
Johannes Stelter, Fagott
Robert Essig, Trompete
Peter Stuhec, Posaune
Xiao Fu, Schlagzeug
Werner Dickel, Musikalische Leitung


L'Histoire Du Soldat wurde am Ende des ersten Weltkrieges für eine Wanderbühne konzipiert. Nach dem spätromantischen Überborden des Fin de Siecle und den Erfahrungen des Krieges wollten Stravinsky und sein Textdichter Ramuz eine Kunstform schaffen, die an alte Traditionen anschloß und auf kleinstem Raum und in jedem Lokal ein Gesamtkunstwerk erfahrbar machen konnte. Stravinsky nannte das Stück eine Moritat zu lesen, zu spielen und zu tanzen. Ursprünglich gedacht für 2 Schauspieler, eine Tänzerin und Erzähler (Soldat,Teufel, Tänzerin), wird das Stück aber auch oft, wie bei uns, nur mit Erzähler aufgeführt, der dann die anderen Rollen übernimmt. Die Tanzrolle muss man sich vorstellen.
Der Soldat trifft den Teufel, der möchte gern die Geige des Soldaten haben und der Soldat das Zauberbuch des Teufels. Sie tauschen. Der Teufel will auch spielen lernen und so bleiben die zwei drei Tage zusammen, die sich später als drei Jahre entpuppen.

Der Soldat kehrt heim, niemand erkennt ihn mehr, seine Geliebte hat jemand anderen geheiratet. So zieht er weiter und mit Hilfe des Zauberbuchs wird er ein reicher Mann. Was ihn nicht glücklich macht. Er will seine Geige wieder haben, er glaubt, dass er mit seinem Spiel die kranke Prinzessin heilen kann. Bei einem Kartenspiel mit dem Teufel überlistet er diesen und bekommt die Geige zurück, die Heilung gelingt und er heiratet die Prinzessin. Zusammen mit ihr will er in seine Heimat zurück. An der Grenze wartet aber schon der Teufel. Man erfährt nicht, ob der Soldat dem Teufel in sein Reich folgen muss, der Ausgang ist offen. Der Pakt des Teufels mit dem Menschen, der seine Seele verkauft, ist ein Lieblingsthema des Volkstheaters.

Samstag 22.6.2019  ca. 20:30 Uhr

Joseph Haydn

Streichquartett D-Dur, op. 64,5, "Lerchen-Quartett"

 

Edvard Grieg
Streichquartett F-Dur

 

Esmé Quartett

 

Joseph Haydn Streichquartett D-Dur, op. 64,5, "Lerchen-Quartett"

Seit der Londoner Uraufführung trägt das Quartett den Beinamen The Lark-Die Lerche, weil das Motiv der ersten Geige im ersten Satz des Quartetts an den Gesang des Vogels erinnert. Vielleicht fühlt sich ja eine Lerche im Cronenberger Wald angesprochen. 
Edvard Grieg Streichquartett F-Dur
Kein anderes Land als Norwegen und kein anderer Komponist als Norwegens National-Heiliger Grieg verkörpern mehr die Magie der Mittsommernacht. Möge ein Quentchen der skandinavischen Mittsommernacht auf die Pickbahn strahlen.
Esmé Quartett
Wonhee Bae und Yuna Ha, Violine, Jiwon Kim, Viola, Ye-eun Heo, Cello
Die vier sind Gewinner internationaler Wettbewerbe und gehören zu den besten jungen Streichquartetten.
In Cronenberg wurden sie bei zwei Auftritten in den letzten Jahren enthusiastisch gefeiert. 

Samstag 22.6.2019  ca. 22 Uhr

Jazznight

Annika Boos, voc
Matthias Kurzhals, sax
Ulrich Rasch, p

 

Die ausgebildete Opernsängerin und mit vielen Preisen ausgezeichnete Annika Boos ist nicht nur im klassischen Bereich, sondern auch in anderen Genres wie dem Jazz oder dem Chanson zuhause . Mit Matthias Kurzhals am Sopransaxofon und Ulrich Rasch am Flügel hat sie zwei wunderbare sensibel-musikalisch-expressive Instrumentalisten an ihrer Seite. Zu dritt werden sie die schon wieder kürzer werdende (und hoffentlich auch laue) Sommernacht stimmungsvoll ausklingen lassen.


Sonntag 23.6.2019 11 Uhr

Frühschoppen zum Abschluss
majorek-schmitz-borner-trio
Pop/Latin/Jazz

 Ohne Scheu begeben sich die drei Musiker auf ein Terrain zwischen Pop, Jazz und Latin Music. Popsongs, eigene Songs sind ebenso vertreten wie Jazzstandards . Kati Majorek gelingt es mit ihrer ungekünstelten Stimme und ihrer emotionalen Art sich direkt in die Herzen der Zuhörer zu singen. Zwanglos und natürlich wirkt ihr Agieren mit den anderen zwei Musikern:
dem „Grenzgänger zwischen Jazz und Klassik“ Michael Borner, dessen Spielweise sowohl auf der akustischen als auch auf der elektrischen Gitarre unverwechselbar bleibt und Jennifer Schmitz, die mit ihrem malerischen Umgang mit dem Schlagzeug den Songs ihre eigene Note verleiht. Man kann an ihrer Musik kaum spüren, dass in dem neuen Projekt (durch den Altersunterschied zwischen Michael Borner und den jüngeren Mit-Musikerinnen) zwei Generationen zusammenkommen. Musik ist eben generationen-übergreifend. Ein Miteinander von ‚unbedarfter Frische‘ und langjähriger Erfahrung – wenn man so will.


21. – 23.6.2019 rund um die Uhr

weltwundern
4 Bilder im Wald von Birgit Pardun
Acryl auf LKW-Plane, ca. 2,5 x 4,0 m

 

Wie kann man drängende Themen in Bilder, oder allgemeiner, in Kunst, übersetzen, ohne zu missionieren, zu moralisieren? Wie, ohne ein Gefühl von Übersättigung zu erzeugen, wenn man Begriffe wie Flüchtlinge, Neue Rechte, Plastik, Digitalisierung, Soziale Verantwortung, Klimakatastrophe zum Thema macht? Wie, ohne didaktisch und erzieherisch zu werden? Und was soll das im Wald?

 

Also... Da werden 4 große Bilder im Wald sein in anscheinend einfacher Zeichensprache, einem Kodex, den jedes Kind versteht. Ist das so? Gibt es eine Ein-Deutigkeit? Gibt es eine Wahrheit? Ist es so einfach, wie es daherkommt?

 

weltwundern.

 

Ich wundere mich über die Kriege, die in der Welt geführt werden. Ich wundere mich darüber, dass Menschen Gefallen daran finden, viel Geld anzuhäufen. Ich wundere mich darüber, dass es einen Gott geben soll. Ich wundere mich, dass es Menschen gibt, die sich einer besseren Rasse zugehörig fühlen. Ich wundere mich über Menschen. Ich wundere mich über mich selbst. Was ist gut, was ist böse? Was ist wichtig? Und was passiert, wenn man mit dem Wundern fertig ist?

 

birgit-pardun-kunst.jimdo.com

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